
Dacharbeiten & Reparatur
Vom einzelnen beschädigten Ziegel bis zur Neueindeckung: Wir kümmern uns fachgerecht um Steil- und Ziegeldächer in Hamburg und Umgebung.
Mehr dazuIhr Dachdecker-Fachbetrieb für Hamburg-Moorfleet
In Moorfleet entscheidet vor jeder Dacharbeit zuerst die Adresse. Entlang des Moorfleeter Deichs und rund um die Kirche St. Nikolai führt die amtliche Denkmalliste Wohnhäuser, ein Hufnerhaus und das reetgedeckte Pastorat. Wo ein Gebäude darin steht, ist vor erheblichen Ausbesserungen und vor Veränderungen am Erscheinungsbild eine denkmalrechtliche Genehmigung nötig.
Hinzu kommt der Deich selbst. Die Deichstraße gehört zur festgestellten Hochwasserschutzanlage des Ortsteils, und Arbeiten an dieser Anlage sowie das Befahren des Deiches sind genehmigungspflichtig. Gerüst, Kran und Container sind deshalb kein reines Baustellenthema mehr. In den Gewerbegebieten zwischen den Autobahnen verlangen die Bebauungspläne begrünte Dächer. Wittler klärt daher zuerst Adresse, Aufbau und Schaden und plant danach Reparatur, Flachdach oder Sanierung.
Dachdecker Wittler ist Ihr Ansprechpartner für Dacharbeiten in Moorfleet. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir Ihr Anliegen gemeinsam einordnen können.
„Up uns is Verlaat.“Moorfleet besteht für Dacharbeiten aus zwei sehr verschiedenen Teilen: der schmalen Bebauung am Deich und den großen Gewerbeflächen an den Autobahnen. Wittler prüft deshalb zuerst den vorhandenen Aufbau und den tatsächlichen Schaden und klärt vorab, ob Denkmalschutz, die Hochwasserschutzanlage oder eine festgesetzte Dachbegrünung die Ausführung bestimmen.

Vom einzelnen beschädigten Ziegel bis zur Neueindeckung: Wir kümmern uns fachgerecht um Steil- und Ziegeldächer in Hamburg und Umgebung.
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Dauerhaft dichte Flachdächer brauchen einen abgestimmten Aufbau, sichere Anschlüsse und eine funktionierende Entwässerung.
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Wir planen und sanieren Dächer als vollständigen Aufbau – von der Bestandsaufnahme bis zur sauberen, wetterfesten Ausführung.
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Saubere und dichte Dachrinnen führen Regenwasser kontrolliert ab und schützen Fassade, Sockel und Bausubstanz.
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Mehr Tageslicht und frische Luft im Dachgeschoss – mit einem Dachfenster, das fachgerecht eingebaut und dauerhaft abgedichtet ist.
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Wir reinigen Dach- und Fassadenflächen fachgerecht und prüfen vor jeder Beschichtung, ob Untergrund und Substanz dafür geeignet sind.
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Naturschiefer verbindet langlebigen Wetterschutz mit einem charakteristischen Erscheinungsbild an Dach und Fassade.
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Wir verkleiden, sanieren und dichten Schornsteine so ab, dass die Übergänge zur Dachfläche dauerhaft geschützt sind.
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Ein abgestimmter Dämmaufbau reduziert Wärmeverluste, verbessert den sommerlichen Hitzeschutz und schützt die Dachkonstruktion.
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Dachgauben schaffen Licht und Raum. Wir bauen, sanieren, verkleiden und dichten sie fachgerecht in der Dachfläche ab.
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Wir verbinden Dachdecker- und Zimmermannsarbeiten, damit Holzkonstruktion, Dämmung und Eindeckung sauber zusammenspielen.
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Passgenaue Metallarbeiten leiten Wasser sicher ab und schützen Kanten, Anschlüsse und Durchdringungen am Dach.
Mehr dazuBeschreiben Sie Schaden oder Vorhaben. Fotos helfen bei der ersten Einordnung.
Wir betrachten die betroffenen Flächen, Anschlüsse und den relevanten Dachaufbau.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Empfehlung und ein Angebot für die erforderlichen Arbeiten.
Zugang, Sicherung, Material und Ablauf werden passend zum Auftrag organisiert.

Die amtliche Denkmalliste für den Bezirk Bergedorf führt in Moorfleet mehrere Gebäude am Moorfleeter Deich: das Wohnhaus Nummer 97 mit rückwärtigem Schuppen und den Bäumen am Deich (um 1818), Wohngebäude der Nummern 100 und 110 aus dem 19. Jahrhundert, das Wohnhaus mit Eisenzaun an Nummer 171 aus dem 18. Jahrhundert, das Gasthaus „Von Have'sches Etablissement“ an Nummer 341 von 1888, das Landhaus „Moorfleeter Schloss“ an Nummer 359 vom Ende des 17. Jahrhunderts, die ehemalige Distriktschule an Nummer 408 und das Hufnerhaus an Nummer 483. Dazu kommt das Ensemble um die Kirche St. Nikolai am Moorfleeter Kirchenweg 56 von 1680 mit Friedhof, Pastorat an Nummer 64/66 von 1741/42, Denkmälern und Wassergräben.
Weil mehrere Einträge als Ensemble geführt werden, gehören Nebengebäude und Außenanlagen mit dazu; beim Wohnhaus Nummer 97 nennt der Eintrag ausdrücklich den rückwärtigen Schuppen. Vor erheblichen Ausbesserungen und vor Veränderungen des Erscheinungsbildes ist nach den §§ 8 und 9 des Hamburgischen Denkmalschutzgesetzes eine denkmalrechtliche Genehmigung erforderlich. Betroffen ist nur ein Teil der Gebäude im Stadtteil, deshalb lohnt die Prüfung für die konkrete Adresse.
Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg – Denkmalliste Bezirk Bergedorf (§ 6 Absatz 1 DSchG) · abgerufen 2026-08-13
Die Begründung zum Bebauungsplan Moorfleet 13 hält fest: „Die Straße Moorfleeter Hauptdeich im Südwesten sowie der Kanal der Alten-Dove-Elbe im Nordwesten des Plangebiets sind Bestandteil der nach dem Hamburgischen Wassergesetz festgestellten Hochwasserschutzanlagen für den Ortsteil Moorfleet.“ Moorfleet liegt in der Elbmarsch; das Gelände der Billwerder Insel wurde erst durch den Bau des Moorfleeter Hauptdeichs zwischen 1878 und 1880 in seine heutige Form gebracht.
Für Dacharbeiten heißt das: Wer an solchen Adressen ein Gerüst stellt, mit Kran oder Lkw anfährt oder einen Container abstellt, tut das nicht auf einer gewöhnlichen Straße, sondern an einer Hochwasserschutzanlage. Welcher Abschnitt genau dazugehört und wie weit der Schutzstreifen reicht, ergibt sich aus den Deichgrundgrenzen und wird bei der zuständigen Deichbehörde erfragt, nicht geschätzt.
Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirk Bergedorf – Begründung zum Bebauungsplan Moorfleet 13, Kapitel 3.1.5 und 3.3.3 · abgerufen 2026-08-13
Nach dem Merkblatt der zuständigen Hamburger Stelle sind nach § 9 der Hamburgischen Deichordnung „Nutzungen und Arbeiten an der Hochwasserschutzanlage einschließlich des Schutzstreifens und Befahren des Deiches“ genehmigungspflichtig, ausdrücklich auch bauliche Anlagen. Das Merkblatt verlangt in der Baubeschreibung unter anderem Angaben zu Bauhilfsmaßnahmen wie Gerüsten sowie zur Sicherung bei Sturmflut und Eisgang. Erst nach Erteilung der schriftlichen Genehmigung darf das Vorhaben ausgeführt werden.
Hinzu kommt das Zeitfenster: Der Antragsvordruck des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer für eine deichrechtliche Ausnahmegenehmigung verlangt einen Baustellenverteidigungsplan „bei Arbeiten während der Sperrzeit (15.09. bis 31.03.)“. Wer eine planbare Maßnahme an einer Deichadresse vorhat, sollte den Termin deshalb früh abstimmen. Ob und in welchem Umfang Ihr Vorhaben betroffen ist, entscheidet die zuständige Behörde.
Quelle: Hamburg Port Authority – Merkblatt für die Beantragung einer deichrechtlichen Genehmigung nach der Hamburgischen Deichordnung, Stand 10/2023 · abgerufen 2026-08-13
Für das Güterverkehrszentrum zwischen den Autobahnen A 1 und A 25 gilt der Bebauungsplan Moorfleet 14, in Kraft seit dem 18. Juli 2001. Seine Festsetzung § 2 Nummer 6 lautet nach der Begründung: „Dächer von Gebäuden sind - mit Ausnahme technischer Aufbauten und Verglasungen - mit einem mindestens 5 cm starken durchwurzelbaren Substrataufbau zu versehen und extensiv zu begrünen.“ Die Begründung nennt die Dachbegrünung einen Grundzug der Planung und rechnet ihr rund 70 Prozent der Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen im Plangebiet zu; eine Kombination mit Photovoltaik oder Sonnenkollektoren ist ausdrücklich vorgesehen.
Nordwestlich davon gilt der Bebauungsplan Moorfleet 16, in Kraft seit dem 17. Februar 2011, mit einer anderen Regel: „In den Gewerbegebieten und im Sondergebiet sind 20 v.H. der Dächer mit einem mindestens 8 cm starken durchwurzelbaren Substrataufbau zu versehen und extensiv zu begrünen. Ausnahmsweise kann dieser Substrataufbau mindestens 5 cm stark sein, wenn seine dauerhafte Vitalität sichergestellt wird. Dächer mit Neigung von mehr als 20 Grad, technische Aufbauten und Verglasungen sind von der Begrünung ausgenommen.“ Anteil, Substratstärke und Ausnahmen unterscheiden sich also je nach Plangebiet. Das gehört mit Aufbauhöhe, Gewicht und Entwässerung vor die Beauftragung.
Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg – Begründungen zu den Bebauungsplänen Moorfleet 14 (Kapitel 4.5.4) und Moorfleet 16 (Kapitel 5.9) · abgerufen 2026-08-13
Dann ist vor erheblichen Ausbesserungen oder Veränderungen am Erscheinungsbild eine denkmalrechtliche Genehmigung nötig (§§ 8, 9 Hamburgisches Denkmalschutzgesetz). In Moorfleet sind unter anderem Wohnhäuser am Moorfleeter Deich sowie das Kirchenensemble St. Nikolai mit Pastorat als Denkmal geführt, teils als Ensemble einschließlich Nebengebäuden. Ob Ihre Adresse betroffen ist, steht in der amtlichen Denkmalliste für den Bezirk Bergedorf.
Möglicherweise ja. Nach § 9 der Hamburgischen Deichordnung sind Nutzungen und Arbeiten an der Hochwasserschutzanlage einschließlich des Schutzstreifens sowie das Befahren des Deiches genehmigungspflichtig; die Antragsunterlagen fragen Bauhilfsmaßnahmen wie Gerüste ausdrücklich ab. Ausgeführt werden darf erst nach schriftlicher Genehmigung. Wir klären vor der Terminplanung, ob Ihre Adresse und die geplante Zufahrt betroffen sind.
Nicht ohne Weiteres. Der Antragsvordruck für eine deichrechtliche Ausnahmegenehmigung verlangt einen Baustellenverteidigungsplan bei Arbeiten während der Sperrzeit vom 15.09. bis 31.03. Planbare Maßnahmen an Deichadressen sollten deshalb früh abgestimmt werden. Eine akute Notsicherung nach einem Sturmschaden ist davon zu unterscheiden und wird als Notfall behandelt.
Das hängt vom Plangebiet ab. Im Bereich des Bebauungsplans Moorfleet 14 sind Dächer mit Ausnahme technischer Aufbauten und Verglasungen mit mindestens 5 cm Substrat extensiv zu begrünen. Im Bereich von Moorfleet 16 gilt die Begrünung für 20 Prozent der Dächer mit mindestens 8 cm Substrat, ausnahmsweise 5 cm, und Dächer mit mehr als 20 Grad Neigung sind ausgenommen. Welche Festsetzung für Ihr Grundstück gilt, wird vor der Planung geklärt.
Nach den Angaben der zuständigen Hamburger Umweltbehörde greift die Pflicht bei Bestandsgebäuden, wenn die wasserführende Schicht zu mehr als 50 Prozent der Gesamtfläche erneuert wird; dann sind mindestens 30 Prozent der Nettodachfläche zu belegen. Eine örtlich begrenzte Reparatur erreicht diese Schwelle in der Regel nicht. Zu den genannten Ausnahmegründen zählen unter anderem Denkmalschutz und eine städtebauliche Erhaltungsverordnung. Die Entscheidung im Einzelfall liegt bei der Behörde.
Dachdecker Wittler bietet einen bestätigten 24-Stunden-Dachnotdienst und nimmt Notdienstanfragen aus Moorfleet telefonisch entgegen. Eine feste Ankunftszeit wird nicht versprochen. Eine Notsicherung verändert das Erscheinungsbild in der Regel nicht; die dauerhafte Lösung wird danach mit den örtlichen Vorgaben abgestimmt.
Der Betriebssitz bleibt am Cremon 11 in Hamburg. Für Moorfleet ist keine Niederlassung angegeben.
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